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Pitch perfect – Warum es sich lohnt, höhere Pitch-Honorare zu zahlen

Blog-Eintrag   •   Okt 16, 2014 10:44 CEST

Was Sie über Pitch-Honorare und Pitch-Trends wissen sollten

Haben Sie als Agentur für einen Pitch wieder viel Zeit und Kosten investiert? Wird Ihre Leistung angemessen honoriert? Das bleibt zu bezweifeln, folgt man den Ergebnissen der Umfrage „Pitch-Honorare und Pitch-Trends 2014“. Cherrypicker hat diese Umfrage im Winter 2013 durchgeführt. Ausgewertet wurden 346 Fragebögen, die von Mitarbeitern kleinerer und größerer Agenturen ausgefüllt wurden. Welche Fragen dort standen, erfährt man leider nicht. Befragt wurden fast ausschließlich inhabergeführte Agenturen aus dem deutschsprachigen Raum.

Ergebnis der Umfrage: Unternehmen sollten Pitch-Honorare zahlen, dadurch ihre Wertschätzung für Agenturen zeigen und gleichzeitig die besten Agenturen ins Pitch-Boot zu holen.

Da besteht Handlungsbedarf, denn Agenturen nehmen nur ein Viertel der Pitch-Einladungen an. Das verwundert kaum angesichts der Tatsache, dass nur in gut der Hälfte der Fälle ein Pitch-Honorar gezahlt wird. Insgesamt ist die Vergütung in allen Disziplinen gesunken. Die Höhe der erwünschten Pitch-Honorare unterscheidet sich nach der jeweiligen Branche: In der Werbung wird deutlich mehr gefordert als beispielsweise bei digitaler Kommunikation oder Design. Die niedrigsten Honorare fordern PR-Agenturen. Der Branchenvergleich ergab: Ein durchschnittliches Pitch-Honorar von 10.600 Euro halten die Agenturen für angemessen.

Angesichts dieser Ergebnisse fällt die Empfehlung an Auftraggeber und Agenturen ernüchternd aus: Auftraggeber sollten sich gut überlegen, ob ein Pitch nötig bzw. sinnvoll ist – und wenn ja, sollten sie ein gutes Honorar zahlen. Agenturen sollen nicht in die Falle tappen und dem Honorardumping beim Pitchen Vorschub leisten.

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