NIMIRUM folgen

Kann Research nicht auch mal Spaß machen?

Blog-Eintrag   •   Okt 13, 2017 11:02 CEST

Bildrechte: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Auf meine Frage, ob Forschung auch Spaß machen darf, bekomme ich von einem der profiliertesten deutschen Raumfahrt-Experten eine klare Antwort: „Ohne Herzblut geht es nicht!“ Prof. Dr. Joachim Block ist Leiter der Standorte Braunschweig, Göttingen und Trauen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. Fast 1700 Mitarbeiter sind hier tätig. Einige ihrer Aufgaben klingen trocken: zum Beispiel die „Entwicklung und Realisierung anpassungsfähiger, schadenstoleranter und kosteneffizienter Hochleistungsstrukturen für die Luft- und Raumfahrt sowie den bodengebundenen Verkehr.“ Ich treffe ihn auf einer Konferenz zu Flugreise-Erfahrungen und ihrer Darstellung in verschiedenen Künsten (unter anderen in Katastrophenfilmen!). 

Das Herzblut seiner Mitarbeiter illustriert Professor Block mit einer wirklich schönen Geschichte: „Als unser Forschungsflugzeug ATTAS in den Ruhestand ging, musste es irgendwie aus Braunschweig weg und ins Museum. Es durfte aber nicht mehr geflogen werden. Wir standen vor einem Problem. Da war es für die Mitarbeiter unvorstellbar, den ATTAS zu verstümmeln, ihm die Flügel zu amputieren, um ihn eventuell auf Straßenfahrzeuge zu verladen. Also haben wir eine außerordentliche Flugerlaubnis erwirkt. Das war nicht leicht, aber alle waren froh.“ Die ganze Geschichte ist eine große Personifizierung: Das Advanced Technologies Testing Aircraft System ATTAS war für die Mitarbeiter in seinen langen Dienstjahren zum Kollegen aus Fleisch und Blut geworden.

Weiterlesen? Den vollständigen Artikel finden Sie auf unserer Website.

Kommentare (0)

Kommentar hinzufügen

Kommentar