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Visitenkarten in Japan

Blog-Eintrag   •   Jul 16, 2014 10:13 CEST

Sie sind mit einer kleineren Delegation in Japan angereist und haben sich standesgemäß in einem Spitzenhotel eingemietet? Sie haben sich auf Ihr erstes Treffen mit der japanischen Delegation vorbereitet, indem Sie Verbeugungen und japanische Höflichkeitsfloskeln geübt haben? Dann kann ja eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Doch! Denn der asiatische Markt bietet, wie kaum ein anderer, die Gefahr in Fettnäpfchen zu treten. Missachtet man beispielsweise den respektvollen Umgang mit Visitenkarten ist das Geschäft praktisch schon gescheitert.

Praktische Anleitung

Visitenkarten bilden in Japan den Menschen ab. Ohne eine Visitenkarte ist man gesichtslos. Nachdem sie einander vorgestellt wurden, tauschen Gesprächspartner Visitenkarten aus. Wie das genau geht, ist eine Frage des Rituals. Die Visitenkarte wird mit beiden Händen entgegengenommen und gelesen oder länger betrachtet. Damit zeigt man Respekt und Interesse. Den Japanern helfen unsere Visitenkarten unseren Rang in der Firmenhierarchie einzustufen.

Auf dem Tisch hat die Visitenkarte einen eigenen Platz links oben vom Empfänger. Dort sollte sie eine Weile liegen bleiben. Eine Visitenkarte einfach in die Jackentasche oder Hosentasche zu stecken gilt als respektslos. Es gibt dafür spezielle Etuis. Wer keines hat, steckt sie wenigstens ins Portemonnaie oder die Aktentasche. Ebenso respektlos wäre es, auf dieser Visitenkarte im Beisein des Gebers etwas zu notieren. Visitenkarten in Japan sind fast immer beidseitig bedruckt. Auf der einen Seite steht alles auf Japanisch, auf der anderen in „westlicher“ Schrift.

Was man bei geschäftlichen Besprechungen noch beachten muss, verrät Ihnen unser Kulturcheck.

NIMIRUM recherchiert Trendthemen, Märkte und Branchen für Agenturen und Unternehmen in 50 Ländern. Ihre Ansprechpartnerin für strategische und individuelle Projekte ist die Inhaberin von NIMIRUM, Anja Mutschler. Sie erreichen sie hier und per Telefon 0341/ 580 680 73.

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